Das Historische Museum von Marseille

Collections antiques - Musée d'Histoire de Marseille

Ein historisches Museum für ein lebendiges Kulturerbe

 

 

Schulisches Angebot 2017-2018

Pädagogische Seiten

 

Das historische Museum von Marseille wurde 1983 nur wenige Schritte vom alten Hafen Vieux-Port entfernt gegründet und 2013 erneut vollständig renoviert eröffnet.

Die moderne Architektur stellt eine enge Verbindung zwischen der Stadt, ihrem Museum und der archäologischen Stätte her. Die Fassade aus Siebdruck-Glas zeigt den gesamten Bereich des im Garten erhaltenen Port Antique, ein Museumsraum unter freiem Himmel, der sich an das Einkaufszentrum Centre Bourse anschmiegt.

Das Gebäude beherbergt eine Referenzausstellung von 3.500 m2, Bereiche für Sonnderausstellungen, eine Werkstatt für Schulklassen, ein Auditorium mit 200 Sitzplätzen, ein Dokumentationszentrum mit einem Raum für grafische Künste und eine Buchhandlung.

Die archäologische Stätte und die Innenbereiche des Museums erstrecken sich über 15 000 m2, was das Museum zu einem der größten historischen Museen Frankreichs und Europas macht.

Teilen Sie die Freude, die griechische Kolonie Masallia (erneut) zu entdecken

Mehr als 2600 Jahre Geschichte erkunden

Der neue Museumsrundgang beruht auf zwei elementaren Ideen: Marseille ist die älteste Stadt Frankreichs sowie eine zum Mittelmeer hin geöffnete Hafenstadt. Aufgrund dieser beiden Tatsachen entdeckt der Besucher die Geschichte der Stadt anhand eines maritimen Leitsystems, welches dreizehn chronologische Etappen von den ersten prähistorischen Besetzungen bis hin zu den heutigen urbanen Entwicklungen umfasst.

Mithilfe wissenschaftlicher Forschungen und der Dokumentation der Bestandteile der Kollektion erzählt der Rundgang durch das Museum von unbekannten oder berühmten Männern und Frauen, die zur Geschichte von Marseille beigetragen haben.

Ein lebendiges und innovatives Museum für jedes Publikum

Rekonstruktionen, Multimedien, Filme, Rundgänge für Kinder

Jede historische Etappe des Museumsrundgangs verkörpert ein wichtiges geschichtliches Ereignis der Stadt.

Auch die Archäologen und Historiker sind virtuell dabei. Sie begrüßen die Besucher und stellen die großen Zeitzeugen vor (den Seemann und Geographen Pytheas, die Helden von Alexandre Dumas, Edmond Dantès usw.), welche zur Entdeckung der ausgestellten Gegenstände einladen. Jede Etappe des Besuchs wird von zahlreichen Film und interaktiven Multimedia-Inhalten begleitet, die den Bestandteilen Leben einhauchen und die Präsentation der Kollektionen in den zeitlichen Kontext setzen. Die „geschichtlichen Stationen“ wurden in die Dauerkollektionen eingebunden und stellen für die jungen Besucher Bereiche zum Experimentieren dar.

Erkunden, fühlen, experimentieren: so kann Lernen Spaß machen!

 

ADRESSE
2 Rue Henri Barbusse, 13001 Marseille
Tel. Sekretariat: 04 91 55 36 00/ Empfang, Ticket-Verkauf 04 91 55 36 63
WICHTIG : Wenn Sie Informationen zu unserem Kulturprogramm und den monatlichen Newsletter wünschen, senden Sie bitte eine E-Mail an: crlongo@marseille.fr
 
ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag:
10:00 bis 18:00
> Montag ist Ruhetag, mit Ausnahùe des Oster- und Pfingstmontags
> Geschlossen an folgeden Feiertagen: 1. Januar, 1. Mai, 1. November, 11. November, 25. und 26. Dezember.
 
PREISE
Dauerausstellung: voller Preis 6 Euro - ermäßigter Preis 3 Euro (Vorlage von Berechtigungsnachweisen, Information am Empfang/Kasse).
Ticket für Dauer- und Sonderausstellungen: voller Preis 10 Euro / 8 Euro / 5 Euro (je nach Ausstellungskategorie) - ermäßigter Preis: 8 Euro / 5 Euro / 3 Euro
Freier Eintritt zur Austellung - Serienordner 13
Freier Eintritt am ersten Sonntag des Monats
Freier Zugang zum Auditorium des Museums für Programmveranstaltungen im Rahmen des Kulturprogramms des Museums, bis zu 200 Plätze verfügbar.
 
DOKUMENTATIONSZENTRUM
Geöffnet von Dienstag bis Freitag von 10 Uhr bis 17 Uhr nur mit Anmeldung
+33 (0) 4 91 55 36 08 - documentation-mhm@marseille.fr
Katalog des Bestands der Werke siehe Website: www.bibliotheques.marseille.fr
 
TRANSPORTS
Metro 1 Vieux-Port oder Colbert / Metro 2 Noailles
Tramway 2 Belsunce-Alcazar. Bus 35, 49, 55
Parkplatz Centre-Bourse
Behindertengerechter Zugang

 

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Der archäologische Schauplatz die Bourse - Der antike Hafen

Der Bereich um den antiken Hafen ist ein echter Ausstellungsraum unter freiem Himmel mitten im Museum und zeigt die Ergebnisse der ersten großen urbanen archäologischen Ausgrabung in Frankreich (1967-1983). Diese Funde kamen beim Bau eines Verwaltungs- und Einkaufskomplexes - dem zukünftigen Centre Bourse - zutage und stammen aus den Anfängen der ältesten Stadt Frankreichs. Die Relikte waren seit 1913, als die sogenannte Crinas-Mauer (mur de Crinas) entdeckt wurde, bekannt.
Insbesondere haben Archäologen eine in der antiken Stadt unerwartete Topographie vorgefunden.
 

Nach dem Zahlen des Eintrittspreises ist der Zugang zum antiken Hafen durch die Eingangshalle des Museums frei: voller Preis 6 Euro / ermäßigt 3 Euro.

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Die Historische Straße

Utilisation de l'application "Musée d'Histoire de Marseille"

Die historische Straße ist ein wesentliches Kulturerbe der Stadt Marseille. Sie verbindet das historische Museum von Marseille mit dem MuCEM und durchquert die Altstadt von Marseille vom Osttor der Stadt bis zum Westtor.

Die standortbasierten Programme sind im Streaming per Smartphone oder Tablett abrufbar und garantieren eine völlig neue visuelle und akustische Erfahrung, eine Reise in die Zeit und den Raum um die älteste Straße Frankreichs: Rekonstruktionen, Archivbilder, Kommentare, Interviews mit Spezialisten...

Nicht vergessen: aktivieren Sie Ihre GPS-Funktion!

 

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Dokumentationszentrum des historischen Museums von Marseille

Salle de lecture - Centre de documentation du musée d'Histoire

Das Dokumentationszentrum des historischen Museums von Marseille besteht aus einer Bibliothek und einer Videothek und bietet jedem Besucher die Möglichkeit, dokumentarische Quellen in Verbindung mit der Geschichte von Marseille und der Provence zu konsultieren.

 

Eine reich bestückte Bibliothek, die der Öffentlichkeit zugänglich ist.

In einem vollständig renovierten Bereich oberhalb der Ausstellungsräume bietet die Bibliothek freien Zugang zu Fachliteratur über die Geschichte von Marseille, der Provence und des Mittelmeerraums.

Sie ist für die Öffentlichkeit Forscher und Studierende zugänglich und ermöglicht den Besuchern des Museums eine Vertiefung ihrer Kenntnisse über die Kollektionen.

Mehr als 16.000 monographische Werke, 140 Fachzeitschriften sowie eine thematische Presserevue über Marseille können im Leseraum, der bis zu 25 Personen aufnehmen kann, konsultiert werden.

 

Audiovisuelle Inhalte mit mehr als 600 Titeln

Den Besuchern stehen vier Videobildschirme zur Verfügung, auf denen eine Sammlung von mehr als 600 Dokumentar- oder Spielfilmen (VHS oder DVD), die das historische Museum seit 1983 erworben hat, zu sehen ist. Die Filme, die für die Neueröffnung des historischen Museums von Marseille produziert und im Bereich der Dauerausstellung gezeigt werden, können auch im Dokumentationszentrum konsultiert werden.

Diese Kurzfilme sind hervorragende Informationsquellen und zeigen die Gegenstände der Kollektion des Museums unter Angabe von wichtigen Hinweisen, um die Geschichte der Stadt besser zu verstehen.

 

 

Praktische Hinweise:

Nur mit Anmeldung

Dienstag bis Freitag 10:00 bis 17:00

Tel: 04 91 55 36 08

E-Mail:: documentation-mhm@marseille.fr

Online-Katalog des Bestands der Werke:

Vor Ort einsehbarer Katalog der audiovisuellen Bestände.

Zugang: Treffpunkt am vereinbarten Tag am Empfang/der Kasse des historischen Museums von Marseille.

Ein Mitarbeiter des Dokumentationszentrums begrüßt Sie und führt Sie zum Zentrum.

 

 

 

 

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L'oppidum des baous de Saint Marcel

Ce site archéologique est le plus ancien village gaulois fortifié autour de Marseille grecque, bâti au VIe s. av. n.-è. par une population celto-ligure. Il est installé sur un plateau dominant la vallée de l’Huveaune et la rade de Marseille. Son habitat est protégé par un puissant rempart constamment remanié jusqu’à la fin du IIe s. avant notre ère, date à laquelle le site est abandonné suite à l’arrivée des légions romaines.

Mentionné dès le XIXe s., le site passionna de nombreux amateurs et archéologues. Le comte H. de Gérin Ricard, M. Escalon de Fonton, réalisèrent les premiers sondages, et Paul Agostini, Guy Rayssiguier et Christiane Guichard assistés de nombreux bénévoles effectuèrent des fouilles régulières pendant une trentaine d’années.

Ils mirent au jour une agglomération villageoise constituée de cases mitoyennes organisées en îlots et séparées par des ruelles.

Le mobilier archéologique, qui permit la datation du site et mit en évidence certains aspects des traditions gauloises et des échanges culturels et socio-économiques avec Massalia et le monde méditerranéen, est exposé au Musée d’Histoire de Marseille.

Voir la présentation vidéo sur la chaîneYouTube des musées de Marseille

Ce site n'est pas encore accessible au public

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L'oppidum du Verduron

L'oppidum se situe à 9 kilomètres de Marseille, dans le XVe arrondissement (x: 3 843.2; y: 3 123.5). Etabli sur le versant sud de la chaîne de la Nerthe qui surplombe (190 mètres NGF) la rade, il est aujourd’hui propriété de la Ville de Marseille et protégé au titre des Monuments historiques. Le site a été découvert puis fouillé entre 1905 et 1911 par le sculpteur marseillais St. Clastrier puis, entre 1999 et 2011, par des chercheurs du CNRS et de l'Université de Strasbourg.

Le Verduron ou "Pain de Sucre" correspond à un petit habitat perché, entouré d’un mur d’enceinte large de 0,80 à 1 mètre dominé par une "tour" défendant le site. L’entrée principale se faisait par le bas, au Sud-Est. Une quarantaine de pièces disposées en terrasse sont accolées au rempart et s’organisent en îlots autour de rues et de ruelles qui les desservent. Elles sont regroupées en îlots de plan orthonormé. L’établissement gaulois, d'une superficie de 1250 mètres carrés environ, a eu eu une durée de vie très brève, qui se situe dans la seconde moitié du IIIe siècle av. J.-C. Il a été, en effet, assiégé et détruit violemment vers 200 av. J.-C.

Le mobilier issu des fouilles de St. Clastrier est conservé au dépôt archéologique du Musée d’Histoire de Marseille. Son étude fait apparaître que la majorité des céramiques qui représente 85 % de la vaisselle est non tournée d'origine locale alors que les céramiques tournées importées ne représentent que 12 % (céramiques à pâte claire massaliète). Les céramiques à vernis noir permettent d'affiner la chronologie absolue de la durée de l'occupation dans la seconde moitié du IIIe siècle av. J.-C..

Voir la présentation vidéo sur la chaîne YouTube des musées de Marseille

Ce site n'est pas encore ouvert au public

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